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Die Fahrt vom St. Michel nach Malo war kurz.
Allerdings standen wir direkt vor der Brücke mit dem Gezeitenkraftwerk im Stau.

Den Campingplatz Port Blanc haben wir schnell gefunden. Dort haben wir einen schönen Terassenplatz mit Blick aufs Meer. Direkt gegenüber steht schon ein anderer Hobby, auch aus Deutschland.

Mit Petra & Frank kommen wir schnell in Kontakt und zack ist der Nachmittag „verplauscht“.
Leider ziehen die beiden schon am nächsten Tag weiter. Sie erzählen so begeistert von ihrem neuen CP, dass Hermann schaut, ob dort auch für uns im Anschluss noch etwas frei ist. Tatsächlich bekommen wir einen Platz für 3 Nächte und verabreden uns mit den beiden für die nächste Woche.

Am nächsten Tag machen wir einen Ausflug nach St.Malo und sehen uns auf dem Rückweg die tollen Villen in Dinard an.

Am nächsten Morgen starten wir entspannt in Richtung Cap Frehel. Dort machen wir einen wunderbaren Spaziergang mit wieder einmal tollen Eindrücken.

Auf dem Rückweg schauen wir uns noch Fort La Latte an. Allerdings nur aus der Ferne, weil Ulla mit ihren kaputten Knien den steilen und rutschigen Weg nicht laufen kann.

Abends wird schon mal alles abreisefertig gemacht. Wir wollen nach Plouézec.
Bilder dieser Tage seht Ihr hier: Saint Malo, Dinard und Cap Frehel
Wir fahren weiter in Richtung Mont St. Michel. Auf dem Weg dorthin machen wir einen Shopping Stop bei Decathlon.
Wir wollen uns Surf Ponchos kaufen, weil die so praktisch beim Duschen sind. Die französischen Surfer in Le Large hatten alle so ein Teil. Die Hitze bewegt sich inzwischen in unerträglichen Dimensionen (38 Grad).

Unser nächster CP, nicht weit weg vom Mont hat einen Pool. Eigentlich schön, aber nicht sehr behindertengerecht. Keine Leiter/Treppe ins Wasser.
Entweder reinhüpfen oder durch den Whirlpool klettern. Abends gehen die Temperaturen auf 26 Grad runter. Und der Parkplatz am Mont ist ab 20:30 Uhr kostenlos. Das nutzen wir für Fotos im Sonnenuntergang. Die Shuttle Busse sind noch rappelvoll.
Wir machen unsere Bilder und verschwinden wieder.

Am nächsten Morgen sind wir so früh wie möglich wieder auf dem Parkplatz.
Die Temperaturen sollen wieder richtig hoch gehen. Und ab 9:00 Uhr wird der Mont von den Massen überrannt.


Also zurück zum CP und ab in den Pool. Leider sind auch alle CP Kinder im Wasser. Sehr voll, sehr laut.
Wir flüchten zum Wowi und denken das erste Mal über eine Klimaanlage nach. Bei diesen Außentemperaturen wird der Wagen zur Sauna.
Wir machen das Beste draus: ein Ausflug nach Cancale im klimatisierten Kuga. Bis 11:00 Uhr geht auch die Cabrio Variante. Danach flambiert die Sonne das Gehirn.

Auf dem Weg nach Cancale entdecken wir immer wieder reizende Plätzchen.

Bald können wir die Stadt von Ferne sehen:

Wir finden einen Parkplatz am Hafen. Dort genießen wir eine luxuriöse Mittagspause mit Chablis und Austern.

Anschließend bummeln wir noch am Hafen entlang bis zum Austernmarkt. In den Souvenirläden kaufen wir uns Andenken an diese Reise. Dann fahren wir bummelig und entspannt zurück zum CP.

Am nächsten Tag soll die Reise weitergehen Richtung St. Malo.
Die Eindrücke dieser Etappe seht ihr hier Mont Saint Michele und Cancale










































































Wir fahren weiter an die westliche Küste der Normandie. Quasi in Sichtweite der Kanalinseln Guernsey und Jersey haben wir einen Stellplatz bis Pfingstmontag.
Der Name „Le Grand Large“ bedeutet „das offene Meer“.

Das ist ein 5 Sterne Platz mit Hallenbad und Außenpool. Und direktem Zugang zum Strand.
Über Pfingsten compléte ausgebucht. Vor allem Familien und Freundesgruppen sind hier unterwegs.

Unsere große Überraschung: obwohl sämtliche Stellplätze und einige Chalets belegt sind, herrscht überall eine entspannte, ruhige und freundliche Atmosphäre.
Keine Party, kein Kindergekreische – einfach nur fröhliche Stimmung.
Baguette/Croissant Service obligatorisch. Allerdings muss Hermann das Brot selbst abholen. Und für die Nutzung der Pools müssen wir ihm ein Badehöschen kaufen. Vorschrift in Frankreich. Surfershorts sind nicht erlaubt.

Wir genießen die Ruhe, machen Ausflüge an der Küste entlang, zum Cap le Hague und nach Cherbourg.

Als wir Pfingstmontag weiterziehen sollen/müssen fällt uns das außerordentlich schwer.
Selten haben wir uns dermaßen wohlgefühlt wie hier. Wir kommen bestimmt nochmal wieder.
A bientot, au revoir!
Fotos dieser Woche findet ihr hier. Das offene Meer























































































































Am 10. Mai starten wir tatsächlich Richtung Westen.
Über Belgien und dann Amiens geht’s erstmal in die Normandie.
Es ist Himmelfahrt und tatsächlich sind die Campingplätze ausgebucht. Nach einiger Hin-und Herfahrerei finden wir doch noch ein Plätzchen. Das sichern wir uns gleich für eine Woche.

Der Campingplatz ist neu. Es gibt einen Baguette Service bis an die Wowi Tür. Trés charmant. Auch ansonsten fühlen wir uns ganz wohl, ein bissel wie Gott in Frankreich.
Nur Toilettenpapier und WC-Sitze hätte le dieu den Franzmännern mal zeigen können. Das ist in der Tat gewöhnungsbedürftig so auf der nackten Schüssel zu hocken.
Jeden Tag machen wir Ausflüge. Es stimmt, was man so sagt: hier erlebst du an einem Tag alle 4 Jahreszeiten. Und wir unsere erste schwere Hagelnacht im Wowi. Alles heil geblieben.

Die Menschen sind so unsagbar freundlich zu uns. Wir versuchen, möglichst viel en Francąis zu sprechen. Natürlich outen wir uns damit sofort als Deutsche. Aber egal, ob es richtig klingt oder nicht: wir ernten immer ein freundliches Lächeln. Und es macht uns inzwischen richtig Spaß zu ‚parlieren‘.

Mitte der Woche melden wir uns per Email auf dem nächsten CP an. Die Reservierung wird bestätigt und wir sind bis Pfingstmontag save.
Bilder der ersten Tage in der Normandie findet ihr hier: Normandie









Hallo alle zusammen.
Wir hoffen Ihr habt das neue Jahr gesund begonnen. Wir hatten zunächst einen tollen Start, dann hat uns ein Wasserschaden im Haus ausgebremst. Das hat Nerven gekostet, das kann ich euch sagen.
Als das wichtigste geregelt war, sind wir für ein paar Tage geflüchtet. An die Elbe nach Gartow.
Ein schöner, sehr ruhiger CP und Ort. So richtig zum „Runterfahren“.
Einiges von unserem neuen Equipment getestet und für gut befunden

Nun freuen wir uns auf unsere nächste Reise.
Vielleicht klappt es dieses Jahr mit der Bretagne.
Gute Fahrt und eine schöne Zeit euch Allen.
👋👋👋😃
Fotos seht ihr hier Gartow