Der Platz in Beckerwitz ist toll. Wir lieben diese kleinen naturnahen Plätze.

Als wir uns am Montag in Wismar vor dem Wolkenbruch gerade in einen Strandkorb geflüchtet haben, bimmelt Hermann’s Handy.
Angela von nebenan ist dran. Unser Vorzelt wollte sich gerade ohne uns auf den Abflug machen. Mit Hilfe eines weiteren Nachbarn haben sie und Andreas das gerade noch verhindern können. Wir sollen uns nicht wundern, wenn wir zurück kommen, dass Stühle/Tisch abflugsicher zusammengeklappt sind.
Und das Vorzelt ist geöffnet, damit der Sturm durch“fliegen“ kann. Wir bedanken uns sehr. Und ahnen nicht wie stark der Wind wirklich war.
Als wir nachmittags ankommen und den Rest abbauen wollen, hätte Ulla beim Festhalten der Plane fast eine unfreiwillige Kite-Surfing-Stunde bekommen.
Dabei war der Sturm bereits wieder am abflauen.😳 Also nochmal dickes Dankeschön für die Nachbarschaftshilfe.
Es wehte den ganzen Tag wie doof. Erst gegen Abend wurde es besser.

Am nächsten Morgen Temperatursturz: statt 35 nur noch 15 Grad. Heftiger Wind.
Alte Camping-Hasen, die wir jetzt sind, machen dann erstmal genüsslich Frühstück.

Unsere neuen Polster sind nicht nur sehr bequem, sie bestehen auch ihre erste Bewährungsprobe.
Hermann kippt seinen Kaffeebecher aus. Schwungvoll, wie das nur ein Ostfriese kann. 🫢
Schnell mit Küchentuch alles aufgetupft, nix mehr zu sehen! Genial dieser wasserabweisende Stoff.
Nur die Sofakissen brauchen ein Vollbad. Trocknen jetzt an der Krake im Bad.

Wenn’s draußen ungemütlich wird, ist es drinnen genau andersrum. Ostfriesisches Campergesetz.
Hermann macht die nächsten Plätze klar. Am Freitag fahren wir bis Rerik. Der Platz liegt direkt an der Steilküste und hat null Internet. Also kein Grund zur Besorgnis wenn ihr nix von uns hört.
Am Strand bissel durchpusten lassen. Danach gibt’s Seelenfutter. Und Rotwein.

Mittwoch stöbern wir ein wenig durch die Gegend.
In der Nähe von Grevesmühlen gibt’s auch ein „Stonehenge“. Auf dem Weg dorthin besuchen wir ein Naturdenkmal: eine mindestens 1000 Jahre alte Eiche.

Als wir zum CP zurück kommen, steht der Foodtruck dort. Wir genehmigen uns einen leckeren Burger.

Nach einem kleinen Nickerchen machen wir noch eine Radtour an der Küste entlang.

Am Donnerstag wollen unsere Nachbarn abreisen. Zum Abschied gibt’s nochmal einen leckeren Melonen-Mojito. Pietje ist inzwischen ganz entspannt mit uns.

Am nächsten Morgen herzliche Verabschiedung. Pietje hebt zum Gruß das Pfötchen an die Scheibe. Kaum sind die drei vom Platz weint der Himmel dicke Tränen.
Ein Wiedersehen ist versprochen!
Wir reisen Freitagmorgen weiter Richtung Rerik. Deshalb heute Haushaltstag.
Plötzlich fallen uns ein paar bunte Vögel auf. Das es hier in der Ecke Karmingimpel gibt, wussten wir. Das wir sie zu Gesicht bekommen, haben wir nicht erwartet.
Und dann setzt sich so ein Prachtexemplar auf unsere SAT-Schüssel.

Und heute schon Foto Häppchen der Woche im Netz. Falls ihr Lust habt könnt ihr hier schauen.














































































































